Portugal-Reisende brauchen im Oktober starke Nerven: Die portugiesischen easyJet-Crews haben Streiks vom 2. bis 6. Oktober sowie vom 19. bis 23. Dezember angekündigt. Laut Gewerkschaft können allein im Oktober rund 500 Flüge in Lissabon, Porto und Faro betroffen sein. Wer in diesen Zeiträumen eine Portugal-Reise gebucht hat, sollte jetzt handeln – und wer noch buchen will, kann das Risiko mit ein paar einfachen Regeln umgehen.
Bin ich betroffen? Diese Daten und Flughäfen sind kritisch
Betroffen sind primär Flüge, die von Portugal-basierten easyJet-Crews durchgeführt werden – also vor allem Abflüge ab Lissabon, Porto und Faro sowie die zugehörigen Hinflüge. Die kritischen Fenster: 2.–6. Oktober und 19.–23. Dezember. Flüge anderer Airlines (TAP, SWISS, Edelweiss) sind nicht bestreikt, können aber bei Umbuchungswellen voller und teurer werden. Check deine Buchungsbestätigung: Steht dort eine easyJet-Flugnummer (EZY/EJU) in diesen Zeiträumen, solltest du Plan B vorbereiten.
Deine Rechte bei Streik-Annullierung
Wird dein Flug gestrichen, hast du nach EU-Fluggastrecht die Wahl zwischen Erstattung und Ersatzbeförderung – auch mit anderen Airlines, wenn easyJet selbst nichts Passendes anbietet. Bei Wartezeiten stehen dir Verpflegung und nötigenfalls ein Hotel zu. Wichtig: Ein Streik des eigenen Personals gilt nach EuGH-Rechtsprechung in der Regel nicht als aussergewöhnlicher Umstand – die Entschädigung von bis zu 600 Euro bleibt also oft zusätzlich drin. Akzeptiere nicht vorschnell einen Gutschein.
Plan B: So kommst du trotzdem nach Portugal
TAP Air Portugal fliegt ab Zürich und Genf direkt nach Lissabon und Porto, SWISS bedient Lissabon, Porto und Faro saisonal. Auch ein Umweg über Madrid oder Barcelona mit Weiterflug oder Mietwagen kann günstiger sein als ein Last-Minute-Direktflug. In unserer Flugsuche siehst du alle Airlines im Vergleich – aktiviere am besten den Preisalarm für deine Route, dann verpasst du keine Umbuchungs-Chance.

Carmen · Reisedrop Magazin · 2026-09-18 · Lesezeit ca. 6 Minuten